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Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.
Lukas 18,27

 Liebe Leserinnen und Leser,in dem Jahr in dem ich geboren wurde marschierten 250.000 Menschen nach Washington und Martin Luther King hielt dort seine berühmte Rede „I have a dream“. „Ich habe einen Traum, dass eines Tages auf den roten Hügeln von Georgia die Söhne früherer Sklaven und die Söhne früherer Sklavenhalter miteinander am Tisch der Brüderlichkeit sitzen können. Ich habe einen Traum, dass meine vier kleinen Kinder eines Tages in einer Nation leben werden, in der man sie nicht nach ihrer Hautfarbe, sondern nach ihrem Charakter beurteilen wird. Ich habe einen Traum.“ Für diesen Traum hat King gelebt, gelitten und hat ihn mit seinem Leben bezahlt. Am 4. April 1968 wurde er in Memphis erschossen. Und damals hätte sich niemand vorstellen können, dass dieser Traum einmal Wirklichkeit wird.In diesen Tagen lese ich in der Zeitung, dass sich die Diskriminierung farbiger Studenten in den USA verändert hat. Nun wetteifern die Hochschulen um nicht weißen Nachwuchs. 45 Jahre ist die Rede von Martin Luther King her und manche seiner Träume fangen an Gestalt zu gewinnen.
Klar, dass dies mit dem Wahlsieg von Barak Obama zusammenhängt.Mir geht es darum, dass wir die Hoffnung nicht aufgeben. Dass wir bereit sind unsere Träume zu leben. Mag sein, dass wir durch ernste Widerstände hindurchgehen müssen. Es mag sein, dass wir eine Durststrecke zu erleiden haben, bis wir zur Quelle finden. Aber die Mühen durch die wir hindurchgehen sind das Ziel und den Erfolg alle Mal wert. Es kommt nur darauf an, dass wir das Vertrauen nicht wegwerfen, den Mut und die Hoffnung nicht sinken lassen. Manche Dinge scheinen auf den ersten Blick nicht möglich. „Das haben wir noch nie so gemacht“, oder „das kann ich nicht“, sagen manche Menschen. Sie haben nicht die Zuversicht, dass Dinge gut weitergehen können, auch wenn sie sich verändern, die Dinge und sie selbst. Die Jahreslosung 2009 wirft unseren Blick auf den Gott, der uns noch einmal in ganz anderer Weise den Rücken stärken will. Das heißt es im Lukasevangelium: „Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.“ Jesus antwortet auf die Frage: „Wer kann dann selig werden?“ Denn vorher hatte er geäußert, dass es leichter wäre, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr geht, als dass ein Reicher in den Himmel kommt. Schier unmöglich. Ein reicher junger Mann sollte alles verkaufen, was er hatte und es den Armen geben, so würde er einen Schatz im Himmel haben. Jesus hatte erkannt, dass sein Herz an seinem Reichtum hing. Unmöglich das alles aufzugeben. Mit Gott im Rücken wäre es ihm möglich gewesen. Franz von Assisi war 1200 Jahre später so einer, der nicht nur seinen Reichtum, sondern sogar den seines Vaters an die Armen verteilte. Das hat ihn erst einmal in Konflikt gebracht mit seinem irdischen Vater. Aber sein Vater im Himmel hat ihm gezeigt, dass er auch ohne all das, woran Menschen sonst ihr Herz binden leben kann. – Unmöglich? Bei Gott nicht.Er selbst, Gott Vater, hat damals das unmögliche gewagt und hat in Gestalt seines Sohnes den Himmel verlassen. Gott ist heruntergekommen von den himmlischen Höhen um einer von uns zu werden. Ganz Mensch. Damit wir Menschen aus der Kraft und Liebe dieses himmlischen Vaters heraus leben können, so wie es uns Jesus gezeigt hat
 
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